Qualitätsmanagement ISO9001/TS16949

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Innovationen und hohe technologische Standards sind eine wichtige Voraussetzung für den Zugang in Lieferketten der Industrie. Kunden erwarten von ihren Lieferanten einen hohen Stand der Technik, so dass die Wettbewerbsfähigkeit ihrer Produkte heute und in Zukunft gewährleistet ist.

Eine zweite wichtige Voraussetzung für die Aufnahme in den Lieferantenpool eines Unternehmens ist eine Zertifizierung nach gängigen Normen, wie beispielsweise die DIN EN ISO 9001 ff. oder die TS 16949 für die Automobilindustrie. Mit Nachweis eines erfolgreich absolvierten Zertifizierungsverfahrens, welches stets mit dem Aufbau eines Qualitätsmanagementsystems im Unternehmen eingeleitet werden muss, sind sie als qualitätsbewusster Lieferant glaubwürdig. Im Rahmen eines Audits durch ein Zertifizierungsunternehmen werden alle Prozesse und Prozessabläufe im Unternehmen kritisch beleuchtet und die Durchgängigkeit der Dokumentation sowie die Plausibilität der Daten wurde nachgewiesen. Sie zeigen sich verantwortungsbewußt gegenüber Kundenforderungen und sind in der Lage, die Kundenaufträge fristgerecht in hinreichender Qualität und Menge zu erfüllen. Damit ist eine Zertifizierung der wichtigste Meilenstein im Selbstverständnis der Beziehung Kunde-Lieferant – weil nicht nur die Unternehmensleitung sondern auch die Belegschaft hinter den Zielen des Unternehmens steht.

Geändert hat sich in den letzten 10 bis 15 Jahren der Umgang mit einem Qualitätsmanagementsystem (QMS). Waren in den 1990-er Jahren die Zertifizierungen häufig von den Unternehmen als Geldverschwendung gesehen worden, hat eine Veränderung maßgeblich dazu beigetragen, QM-Systeme mit anderen Augen zu sehen: Prozessorientierung und Kundenzufriedenheit

Ein erster Schritt bei dem Aufbau eines QMS ist der Aufbau der Prozesslandkarte. Dieses Dokument sollte – begleitet von einem management- erfahrenen externen Dritten – im Unternehmen gemeinsam mit strategisch denkenden Mitarbeitern aller Hierarchiestufen entwickelt werden. Diese bildet die Grundlage ihres operativen Erfolgs im Unternehmen – und bildet auch eine nicht häufig wiederkehrende Chance, die innerbetreiblichen Abläufe zu hinterfragen, Verbesserungen einzuführen und “alte Zöpfe abzuschneiden”.